Endlich ein Umdenken der EU

Large heap of garbage inside a processing plant

Im Januar 2018 hat die Europäische – Kommission eine neue Strategie zur Vermeidung von Plastikmüll vorgestellt.

Die EU hat im Januar ein Umdenken in Sachen Plastikmüllvermeidung vorgestellt und will bis zum Jahr 2030 die Plastikflut reduzieren. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Jährlich produzieren wir allein in Europa bis zu 25 Millionen Tonnen Kunststoffe, wobei über 90 Prozent der Plastikverpackungen nur einmal benutzt werden und dann direkt im Müll landen.

Nicht nur das dadurch jede Menge Rohstoffe verschwendet werden, nein es wird auch die Umwelt extrem belastet. Ein Großteil dieses Plastikmülls gelangt unweigerlich dann auch in unsere Ozeane und beginnt dort sein zerstörerisches Werk.

Trashed beach
So könnten bald alle Strände aussehen

Ein Umdenken der Politik war eigentlich schon lange von Nöten. Denn ändern wir schnellstmöglich nichts an der Situation, schwimmt ab dem Jahr 2050 bald mehr Plastikmüll im Meer als Fisch. Die globalen Folgen sind bis dato noch gar nicht abzuschätzen.

Die Strategie der EU beinhaltet das die Richtlinien für Plastiktüten geändert werden sollen. Kunststoffe sollen in Zukunft mehr recycelt als verbrannt werden, im Moment liegt die Recyclingrate unter 30 Prozent, was natürlich viel zu wenig ist. Auch die Verpackungsvorschriften der EU sollen geändert werden, damit übermäßiger Verpackungsmüll erst gar nicht anfällt.

Vor allem Einmal-Plastikprodukte, die nur einmalig verwendet werden, wie z. B. Einmalgeschirr, Strohhalme, Coffee-to-go-Becher und Einwegflaschen oder Essensboxen sollen laut Aussagen der EU in Zukunft verschwinden.

Ein Ziel der EU-Kommission ist es auch eine Kreislaufwirtschaft zu entwickeln damit so viel Plastikmüll, wie nur möglich in Zukunft recycelt werden kann. Das schont nicht nur wichtige Rohstoffe und die Umwelt, sondern es werden auch zwischen 70 und 150 Milliarden Euro eingespart, die sonst durch die Einmalnutzung entstehen. Dieses Geld könnte gut für andere wichtigere Projekte verwendet werden.

Aber trotzdem müssen wir als Verbraucher unser Konsumverhalten ändern und nicht alles der Politik oder den Konzernen überlassen. Den wir haben es in der Hand und können durch unsere Kaufentscheidung und unser tägliches Handeln etwas bewirken.

Im Großen und Ganzen ist es schon mal ein richtiger Schritt von der EU zum Thema Plastikmüll Vermeidung. Nach oben ist zwar noch viel Luft, aber besser als gar kein Anfang.

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